← Zurück zum Blog Die lautlose Geld-Falle

Die lautlose Geldfalle

Warum ich jedes Jahr Hunderte Euro für Abos zahle, die ich gar nicht mehr nutze

Vor ein paar Wochen habe ich meine Kontoauszüge der letzten 3 Monate durchgesehen. Nicht aus Langeweile, sondern weil irgendetwas nicht stimmte. Mein Konto war jeden Monat ein bisschen leerer, als es sein sollte. Also habe ich angefangen, jede einzelne Abbuchung zu markieren, die regelmäßig kam.

Am Ende hatte ich eine Liste mit 11 Abos. Ein Streaming-Dienst, den ich seit dem Umzug nicht mehr geöffnet hatte. Eine Cloud-Speicher-App, für die ich vor 2 Jahren mal eine kostenlose Testphase gestartet und dann vergessen hatte. Ein Fitnessstudio-Zusatzpaket, das ich einmal gebraucht und danach nie wieder angerührt habe. Eine Zeitschrift, die ich digital abonniert hatte, weil mich damals ein einziger Artikel überzeugt hat.

Summe am Ende: über 340 Euro im Jahr.

Und das eigentlich Verrückte daran: Ich hätte keines dieser Abos als „unnötig" bezeichnet, wenn Du mich vorher danach gefragt hättest. Ich hatte sie nicht bewusst behalten. Ich hatte sie einfach vergessen.

Genau das ist die eigentliche Abo-Falle: Man muss nichts falsch machen, damit Geld verschwindet. Man muss nur vergessen.

Unerwartete Abbuchung ist erschreckend

Wie aus ein paar Euro plötzlich 340 Euro werden

Das Tückische an Abos ist, dass sie einzeln betrachtet nie besonders teuer wirken. 4,99 Euro hier, 9,99 Euro dort, ein Testmonat, der sich „automatisch verlängert, falls Du nicht kündigst". Jede einzelne Zahl für sich ist zu klein, um sie im Kopf zu behalten. Zu klein, um darüber überhaupt nachzudenken.

Aber Abos addieren sich nicht wie eine einmalige Anschaffung. Sie stapeln sich. Jedes neue Abo kommt zu den alten dazu, die längst aus dem Alltag verschwunden sind. Und weil die Beträge meist über verschiedene Zahlungswege laufen, Kreditkarte, PayPal, App Store, Lastschrift, sieht man selten die volle Summe an einem Ort.

340 Euro im Jahr klingen erst mal nach einer abstrakten Zahl. Rechnet man sie um, wird es konkreter:

340 € im Jahr

28 € im Monat

4.080 € in 12 Jahren

bei unveränderten Kosten

Für Dinge, die im Alltag praktisch nicht mehr vorkommen.

Niemand setzt sich normalerweise hin und beschließt: Ab heute bezahle ich 11 Abos gleichzeitig. Ein Abo nach dem anderen, über Monate und Jahre verteilt, bis am Ende eine Summe entsteht, die niemand so geplant hat.

Warum wir es einfach nicht merken

Eine einmalige Zahlung von 300 Euro würde sofort auffallen. Aber 25 Euro im Monat, verteilt auf 12 Monate? Das fühlt sich nicht wie 300 Euro an. Es fühlt sich nach nichts an.

Dazu kommt: Viele Abos beginnen mit einer Testphase. Man meldet sich an, weil man neugierig ist oder gerade ein bestimmtes Problem lösen will, mit der stillen Absicht, rechtzeitig zu kündigen. Und dann kommt der Alltag dazwischen. Der Termin verstreicht, die Testphase geht in ein bezahltes Abo über, und die App verschwindet in irgendeiner Ordner-Ecke auf dem Handy, wo sie niemanden mehr stört, außer dem Kontostand.

Wiederkehrende Kleinbeträge sind fast unsichtbar, bis jemand sie einmal alle nebeneinanderlegt.

Die Rechnung, die kaum jemand macht

Mach den Test selbst, wenn Du magst: Nimm Dir 10 Minuten und geh Deine letzten 2 bis 3 Kontoauszüge durch. Markiere alles, was regelmäßig abgebucht wird. Nicht nur die offensichtlichen Dinge wie Miete oder Handyvertrag, sondern wirklich jede kleine, wiederkehrende Zahlung.

Wer seine Kontoauszüge zum ersten Mal systematisch nach wiederkehrenden Zahlungen durchsucht, entdeckt dabei nicht selten Ausgaben, die längst aus dem eigenen Alltag verschwunden sind. Bei mir waren es jedenfalls mehr, als ich erwartet hatte: ein Probeabo von vor 8 Monaten, eine App, die einmal für ein Projekt gebraucht wurde, und ein Abo, das ich komplett vergessen hatte, weil es über eine alte Kreditkarte lief.

Selbst wenn am Ende „nur" 2 oder 3 vergessene Abos dabei herauskommen: Bei 6 bis 15 Euro im Monat pro Abo sind das über ein Jahr gerechnet schnell 100 bis 200 Euro. Geld, das einem an keiner Stelle bewusst „ausgegeben" vorkommt.

Kein Zahlungsproblem, ein Erinnerungsproblem

Als ich meine Liste fertig hatte, wurde mir etwas klar: Ich wusste im Großen und Ganzen genau, wofür meine Miete, mein Handyvertrag oder mein Einkauf draufgehen. Ich brauchte niemanden, der mir erklärt, wofür ich mein Geld ausgebe. Ich brauchte jemanden, der mich daran erinnert, dass ein Abo überhaupt noch existiert.

Nachdem ich meine eigene Liste zusammengestellt hatte, habe ich 4 der 11 Abos direkt gekündigt. Nicht weil sie schlecht waren, sondern weil ich sie schlicht nicht mehr gebraucht habe. Bei den restlichen habe ich mir feste Erinnerungen gesetzt, wann die nächste Kündigungsfrist ansteht.

Geordnete Abo-Übersicht schafft Gelassenheit

Genau aus dieser Erfahrung heraus arbeiten wir an Abo-Wächter (international: SubGuard). Eine App, die genau eine Aufgabe hat: Dir zu zeigen, welche Abos Du hast, und Dich rechtzeitig zu erinnern, bevor eine Kündigungsfrist verstreicht. SubGuard will nicht Dein ganzes Geld verwalten. SubGuard soll nur verhindern, dass Du für Dinge bezahlst, die Du längst vergessen hast.

Kein Banking. Kein Zugriff auf Dein Geld. Kein Login. SubGuard muss weder Dein Bankkonto noch Deine Kreditkarte kennen. Die App muss lediglich wissen, welche Abos Du im Blick behalten möchtest.

Deine Daten bleiben auf Deinem Gerät.

Wir erinnern Dich. Bevor es passiert.

Dein 10-Minuten-Abo-Check

Falls Du direkt loslegen willst, statt es auf später zu verschieben:

  1. Öffne Deine letzten 3 Kontoauszüge.
  2. Suche nach wiederkehrenden Zahlungen.
  3. Prüfe zusätzlich PayPal und Kreditkarte.
  4. Prüfe Deine App-Store-Abos.
  5. Markiere alles, bei dem Du spontan nicht mehr weißt, warum Du es noch bezahlst.
  6. Entscheide bei jedem Abo: behalten, kündigen oder beobachten.

Wie viele Abos hast Du gefunden, die Du beinahe vergessen hättest?

Und wenn Du nicht jedes Mal selbst daran denken möchtest, übernimmt SubGuard diese Erinnerung für Dich.

Nie wieder ein Abo vergessen. SubGuard erinnert Dich rechtzeitig vor jeder Frist.

Beta-Tester werden →
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