← Zurück zum Blog Der Probe-Abo-Trick

Vom Probe-Abo in die Kostenfalle

Wie aus 14 kostenlosen Tagen plötzlich ein bezahltes Abo wird

„14 Tage kostenlos testen."

Klingt erst mal nach einem fairen Deal. Du probierst etwas aus, ohne einen Cent zu bezahlen. Gefällt es Dir nicht, kündigst Du einfach wieder. So die Theorie.

In der Praxis passiert oft etwas anderes: Du meldest Dich an, schaust Dir die App kurz an, denkst „mach ich später in Ruhe fertig". Dann kommt der Alltag dazwischen. Aus Tag 14 wird Tag 15. Und wenn Du bis dahin nicht gekündigt hast, läuft das Abo einfach weiter. Aus 0 Euro werden plötzlich 9,99 Euro im Monat, 14,99 Euro oder mehr.

Du hast nichts Neues gekauft. Du hast nur eine Entscheidung nicht getroffen.

Probeabo-Frist unbemerkt verpasst

Kostenlos fühlt sich nicht nach Verpflichtung an

Genau darin liegt die eigentliche Falle von Probe-Abos.

Wenn Du heute 150 Euro für etwas ausgibst, merkst Du das sofort. Das Konto ist um 150 Euro leichter, noch am selben Tag.

Bei einem kostenlosen Test siehst Du dagegen nur eine Zahl: 0,00 €. Die eigentlichen Kosten liegen in der Zukunft, in 14 Tagen, in 30 Tagen, manchmal erst nach mehreren Monaten. Die Anmeldung triffst Du heute, spontan und ohne Risiko. Die Kündigung müsstest Du später treffen, an einem Tag, an den Du heute wahrscheinlich noch keinen Gedanken verschwendest.

Und „später" ist bekanntlich kein guter Zeitpunkt für Dinge, die gerade nicht dringend wirken.

Der Kalender vergisst nichts. Du schon.

Ein Beispiel, wie es typischerweise abläuft:

An Tag 1 denkst Du noch: „Ich kündige rechtzeitig, falls ich es nicht brauche." An Tag 14 denkst Du wahrscheinlich an etwas ganz anderes, Arbeit, Termine, den nächsten Einkauf. Und an Tag 15 ist das Abo bezahlt.

Nicht, weil Du Dich dafür entschieden hast. Sondern weil Du nichts entschieden hast. Bei Probe-Abos ist nicht die Zahlung der entscheidende Moment, sondern die Frist davor.

14 Tage klingen lang. Im Alltag sind sie schnell vorbei.

Vor allem, wenn Du den Dienst nur mal ausprobieren wolltest und nicht täglich nutzt. Montag installiert, kurz reingeschaut, am Wochenende keine Zeit, in der Woche danach schon fast vergessen. Dann ist die Testphase vorbei, und die erste Abbuchung geht unter zwischen all den anderen auf dem Konto.

Rechnet man es hoch, wird sichtbar, worum es eigentlich geht:

9,99 € im Monat → 119,88 € im Jahr

14,99 € im Monat → 179,88 € im Jahr

19,99 € im Monat → 239,88 € im Jahr

Aus 14 kostenlosen Tagen wird schnell ein dreistelliger Jahresbetrag, für einen Dienst, den Du eigentlich nur mal testen wolltest.

Das Problem ist nicht der Test

Probe-Abos sind nicht grundsätzlich unfair. Ein kostenloser Testzeitraum kann durchaus sinnvoll sein, um herauszufinden, ob sich ein Dienst überhaupt lohnt, bevor Geld fließt.

Das eigentliche Problem entsteht erst danach: wenn aus dem Test automatisch ein laufendes Abo wird und Du die Frist dafür aus den Augen verlierst. Deshalb solltest Du bei jedem Testangebot eine andere Frage stellen.

Nicht: „Wie lange kann ich es kostenlos nutzen?"

Sondern: „An welchem Tag muss ich handeln, wenn ich danach nichts zahlen will?"

Ein kleiner Unterschied in der Formulierung. Aber ein großer Unterschied dafür, ob Du am Ende zahlst oder nicht.

5 Dinge, die Du vor jedem Probeabo kurz prüfen solltest

  1. Was kostet es nach der Testphase? Nicht nur „kostenlos testen" lesen, sondern den Preis danach.
  2. Wann genau endet die Testphase? Nicht ungefähr, das konkrete Datum.
  3. Was passiert danach automatisch? Monatliche oder jährliche Verlängerung?
  4. Wie kündigst Du? Direkt beim Anbieter, über den App Store oder über Google Play, das ist nicht immer derselbe Weg.
  5. Wie stellst Du sicher, dass Du die Frist nicht vergisst?

Der letzte Punkt ist der eigentlich entscheidende. Die klarste Preisangabe nützt Dir nichts, wenn Du sie in 14 Tagen längst vergessen hast.

Eine Erinnerung schlägt gute Vorsätze

Klar, Du kannst Dir selbst einen Kalendereintrag setzen. „Abo kündigen." Funktioniert, solange Du daran denkst. Eine Notiz, ein Wecker, eine App-Erinnerung, das geht alles.

Bis Du irgendwann 5, 10 oder 15 solcher Erinnerungen in Deinem Kalender verteilt hast. Und dann bist Du wieder genau bei dem Problem, das Du eigentlich vermeiden wolltest: selbst den Überblick behalten müssen.

Entscheidung rechtzeitig getroffen, Gelassenheit

Genau hier kommt Abo-Wächter (international: SubGuard) ins Spiel. Du trägst Abo, Preis und Frist einmal ein. SubGuard erinnert Dich rechtzeitig, bevor eine Testphase in ein bezahltes Abo übergeht. Behalten, kündigen oder weiterlaufen lassen entscheidest weiterhin Du.

Kein Banking. Kein Zugriff auf Dein Geld. Kein Login. SubGuard muss weder Dein Bankkonto noch Deine Kreditkarte kennen. Die App muss nur wissen, welche Frist Du im Blick behalten möchtest.

Deine Daten bleiben auf Deinem Gerät.

Wir erinnern Dich. Bevor es passiert.

Beim nächsten Testangebot

Du musst „14 Tage kostenlos" nicht misstrauisch gegenüberstehen. Du musst nur vorbereitet sein: Preis nach der Testphase checken, Enddatum notieren, dafür sorgen, dass Du den Termin nicht vergisst.

Denn am Ende sollte nicht der Kalender für Dich entscheiden. Sondern Du.

Nie wieder eine Testphase verpassen. SubGuard erinnert Dich rechtzeitig vor jeder Frist.

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