← Zurück zum Blog Der BNPL- & Raten-Dschungel

Wenn kleine Raten zum unübersichtlichen Berg werden

Warum nicht die einzelne Rate zählt, sondern die Summe

Hier 20 €, dort 45 €. Keine Rate wirkt besonders groß. Bis Du alle zusammenzählst. Dann merkst Du plötzlich, wie viel von Deinem nächsten Monatsbudget längst verplant ist.

20 Euro für die Jacke.

45 Euro für den Laptop.

35 Euro fürs Fahrrad.

Keine dieser Raten fühlt sich besonders groß an.

Zusammen sind es 100 Euro im Monat.

1.200 Euro im Jahr.

Und plötzlich sieht die Sache anders aus.

Mehrere Ratenzahlungen überfordern am Monatsanfang

Eine Rate wirkt harmlos. Drei sind ein Muster.

Ein Ratenkauf über Klarna, PayPal oder direkt beim Händler. Beim Online-Shopping klingt das nach der bequemsten Sache der Welt. Statt 180 Euro auf einmal zahlst Du 3-mal 60 Euro. Fühlt sich kleiner an. Ist es aber nicht.

Das Problem ist nicht die einzelne Ratenzahlung. Das Problem ist, was passiert, wenn Du mehrere davon gleichzeitig laufen hast.

Jede einzelne Rate für sich betrachtet ist überschaubar. Beim Bezahlen im Shop denkst Du in Einzelbeträgen, nicht in der Summe. Aber am 1. des Monats zählen nicht die Einzelbeträge. Da zählt nur eine Zahl: Was geht insgesamt vom Konto ab, bevor überhaupt etwas anderes bezahlt ist?

Der Unterschied zwischen Kaufmoment und Zahlmoment

Bei einem klassischen Kauf fallen Entscheidung und Zahlung zusammen. Du gibst Geld aus, Du merkst es sofort.

Bei Ratenkäufen sind beide Momente getrennt. Die Entscheidung triffst Du beim Klick auf „Jetzt kaufen, in Raten zahlen". Die Belastung Deines Budgets verteilt sich über die nächsten 3, 6 oder 12 Monate, lange nachdem der eigentliche Kauf längst erledigt ist.

Das ist genau der Punkt, an dem der Überblick verloren geht. Nicht bei einer einzelnen Rate. Sondern wenn 3 oder 4 solcher Ratenpläne gleichzeitig laufen, jeweils mit eigenem Startdatum, eigener Laufzeit und eigenem monatlichem Betrag.

Eine kleine Rechnung, die selten jemand macht

Stell Dir vor, Du hast aktuell:

Winterjacke: 20 € / Monat, noch 2 Monate

Laptop: 45 € / Monat, noch 8 Monate

Fahrrad-Leasing: 35 € / Monat, noch 14 Monate

Zusammengerechnet sind das 100 Euro im Monat. 1.200 Euro im Jahr, die bereits verplant sind, bevor Du überhaupt Miete, Lebensmittel oder Versicherungen bezahlst.

Jeder Anbieter zeigt Dir dabei nur seine eigene Rate. Was Dir fehlt, ist die Gesamtsumme.

Eine Zahlungsart, keine Finanzierung: zumindest fühlt es sich so an

Das heißt nicht, dass Ratenkäufe grundsätzlich problematisch sind. Für größere, geplante Anschaffungen können sie durchaus sinnvoll sein.

Eine Ratenzahlung fühlt sich beim Kauf wie eine Zahlungsart an. Tatsächlich ist sie eine monatliche Verpflichtung. Der Kaufprozess ist genauso schnell wie eine normale Zahlung, manchmal sogar schneller, und genau das sorgt dafür, dass sich die Entscheidung „ich gehe eine monatliche Verpflichtung ein" nicht wie eine Entscheidung anfühlt, sondern wie ein Klick unter vielen.

Das eigentliche Risiko entsteht erst, wenn mehrere davon nebeneinander laufen und niemand die Gesamtsumme im Blick hat.

4 Fragen, die Du Dir vor der nächsten Ratenzahlung stellen solltest

  1. Wie viele Ratenzahlungen laufen bei Dir gerade parallel? Nicht schätzen, nachzählen, über alle Anbieter hinweg.
  2. Wie hoch ist die Summe aller monatlichen Raten zusammen? Nicht pro Anbieter, sondern insgesamt.
  3. Wann läuft welche Rate aus? Manche enden in 2 Monaten, manche erst in einem Jahr.
  4. Wie viel von Deinem Monatsbudget ist dadurch bereits verplant? Nicht nur die Raten selbst, sondern ihr Anteil an dem, was Dir monatlich zur Verfügung steht.

Kein Zahlungsproblem, ein Überblicksproblem

Die Lösung ist nicht unbedingt, weniger einzukaufen. Die Lösung ist, zu wissen, wo Du gerade stehst.

Ratenübersicht schafft Klarheit und Ruhe

Du brauchst keine weitere App, die Dir erklärt, wie Du mit Geld umgehen sollst. Du brauchst einen Ort, an dem Deine laufenden Verpflichtungen zusammenkommen.

Genau dafür erweitern wir Abo-Wächter (international: SubGuard) neben Abos auch um Kredite und Ratenkäufe. SubGuard zeigt Dir, welche Raten noch laufen, wann sie enden und wie viel Deines Monatsbudgets dadurch bereits gebunden ist.

Kein Banking. Kein Zugriff auf Dein Geld. Kein Login. SubGuard muss weder Dein Bankkonto noch Deine Kreditkarte kennen. Die App muss nur wissen, welche Verpflichtungen Du im Blick behalten möchtest.

SubGuard erinnert Dich an wichtige Fälligkeiten und daran, wann eine Rate ausläuft.

Deine Daten bleiben auf Deinem Gerät.

Wir erinnern Dich. Bevor es passiert.

Am 1. des Monats

Beim nächsten „in Raten zahlen" musst Du nicht auf Ratenkäufe verzichten. Du solltest nur wissen, wie viele davon gerade gleichzeitig laufen, und was das für Deinen nächsten Monatsanfang bedeutet.

Denn eine Rate für sich ist selten das Problem. Die Summe aus allen ist es.

Abos und Raten zusammen im Blick. SubGuard zeigt Dir, was wirklich von Deinem Monatsbudget verplant ist.

Beta-Tester werden →
← Zurück zum Blog